Typische Asthma-Symptome
Typische Symptome für eine Asthmaerkrankung sind Husten und anfallartige Atemnot, die häufig gleich nach dem Aufstehen am Morgen aber auch in der Nacht auftreten. Dabei spürt der Asthmatiker ein Engegefühl in der Brust, intuitiv beginnt er daraufhin tiefer zu atmen und löst dadurch den Husten aus.
Spätestens jetzt sollte man den Arzt aufsuchen und sich gründlich untersuchen lassen. Der Arzt wird detaillierte Fragen stellen und die Lunge untersuchen. Bei einer Asthmaerkrankung sind Atemgeräusche festzustellen, zum Beispiel ein pfeifendes oder zischendes Geräusch beim Atmen. Ist die Erkrankung schon weiter fortgeschritten, tritt beim Atmen eher ein rasselndes Geräusch auf. Die Atmung ist kurz und eingeschränkt. Zusätzlich kommt es beim Husten zu einem glasigen, zähen Auswurf.
Asthmatiker leiden besonders unter der Atemnot. Je nach Art der Asthmaerkrankung reagiert ein Asthmatiker auf bestimmte Reize mit einem Anfall von Atemnot. So ein Asthma- Anfall kann zum Beispiel nach körperlicher Belastung auftreten. Auch das Einatmen kalter Winterluft kann einen solchen Anfall verursachen. Bei einem Asthma- Anfall verkrampft sich die Muskulatur der Bronchien. Diese Verkrampfung erschwert vor allem das Ausatmen und nicht selten tritt dann Erstickungsangst auf. Verfärbt sich die Haut bläulich und tritt eine schnappende Atmung auf, muss der Anfall behandelt werden. Erste Hilfe bieten dem Erkrankten hier vom Arzt verschriebene Notfall- Sprays.
Husten und Atemnot mit Erstickungsangst
Ein häufiges Symptom des Asthmas ist der Husten. So leidet die Mehrheit aller Asthmatiker unter einem chronischen Husten, der sie nachts und in den Morgenstunden quält. Die häufigen Schlafunterbrechungen führen zur Tagmüdigkeit und einer verminderten Leistungsfähigkeit.
Viele Asthmatiker leiden unter der Erstickungsangst, sie haben Angst, reagieren mit Panik. Ihr Herz beginnt zu rasen und ihre Pulsfrequenz erhöht sich schnell.
Ganz wichtig ist es deshalb für sie, dass sie lernen mit ihrer Krankheit umzugehen und wie sie sich bei einem Anfall selbst helfen können. Da Wichtigste in so einem Fall ist für jeden Asthmatiker, dass er ruhig bleibt. Die eigene Angst verschlimmert den Anfall. Der Erkrankte sollte eine aufrechte Haltung einnehmen, um sich selbst das Atmen erleichtern zu können. Unerlässlich ist es, die vom Arzt verschriebenen Medikamente immer griffbereit zu haben. Bei einem Asthma- Anfall kann auch ein kurzer Weg zu lang werden. Eine genaue Beobachtung, was einen Anfall ausgelöst hat, hilft, einen weiteren Anfall zu verhinden. Viele Asthmatiker führen deshalb ein Asthma- Tagebuch. In dieses können sie auch ihre tägliche Atemstromstärke eintragen. Niedrige Werte deuten auf eine Verengung der Atemwege hin. Dieses Tagebuch hilft auch dem behandelnden Arzt, das Asthma seines Patienten richtig zu behandeln.
Kennt ein Asthmatiker die bisherigen Auslöser seiner Asthma- Anfälle, wird er diese bewusst meiden. Ganz wichtig ist auch, dass er Nikotin meiden sollte. Auch passives Rauchen schadet ihm. Zusätzliche Linderung können spezielle Entspannungstechniken, wie das Yoga bieten. Auch durch Akupunktur und den Einsatz von homöopathischen Mitteln können die Zahl der Anfälle verringern.

