Bronchialasthma - die häufigste chronische Erkrankung
Asthma bronchiale, auch einfach nur Asthma genannt, ist eine chronische, entzündliche und dauerhafte Erkrankung der Atemwege. Diese Krankheit betrifft alle Altersgruppen und ist die am häufigsten auftretende, chronische Erkrankung. Bei einem Asthmatiker besteht eine Überempfindlichkeit der Schleimhaut. Diese schwillt an und entzündet sich. Dies führt, durch die Verengung der Atemwege, zu Luftnot. Die vermehrte Bildung von Schleim, das Verkrampfen der Muskulatur der Bronchien sowie die Bildung von Ödemen an der Schleimhaut der Bronchien sind als Auslöser von Asthma bekannt. Asthmatiker leiden unter anderem unter Atemnot, Husten und verstärkter Kurzatmigkeit. Es gibt sowohl das allergische Asthma als auch das nichtallergische Asthma. Allergisches Asthma tritt oft bei Kindern und Jugendlichen auf. Sie leiden auch meistens unter allergischem Schnupfen und Neurodermitis. Auslöser können Allergien gegen Tierhaare und Hausstaubmilben sein. Vom nichtallergischen Asthma sind etwa 30 bis 50 Prozent der Erwachsenen betroffen. Diese Menschen leiden auch oft unter Polypen, Allergien sowie Nasen-Nebenhöhlen-Entzündungen. Durch Reize wie kalte Luft, Infekte, Zigarettenqualm, Abgase, Stress, aber auch durch Schmerzmedikamente können Beschwerden auftreten.
Ursachen, Diagnose und Heilchancen von Asthmabeschwerden
Die Ursachen sind weitgehend unbekannt. Sowohl genetische Faktoren als auch verschiedene Umwelteinflüsse können eine Rolle spielen. Als stärkster Risikofaktor gelten allergische Beschwerden. Sogenannte auslösende Stoffe (Allergene) sind für die Erkrankung verantwortlich. Dazu gehören unter anderem körperliche Anstrengung, Kälte, Parfüm, Luftverschmutzung, Zigarettenrauch, Pollen, Staub, Tierhaare, Schimmel sowie bestimmte Lebensmittel. Die Symptome äußern sich unterschiedlich, je nachdem ob es sich um die Erkrankung Asthma oder um einen akuten Asthmaanfall handelt. Beim Asthma kommt es auf den Schweregrad der Erkrankung an. Kennzeichnend sind Atemnot, Kurzatmigkeit, pfeifende und ziehende Atemgeräusche sowie Hustenanfälle. Bei einem akuten Anfall ist die Haut des Asthmatikers bläulich gefärbt und die Atmung ist schnappend. Den Betroffenen plagen Angst, Erschöpfung, Herzjagen, Verwirrung und Rastlosigkeit. Ein akuter Anfall muss unbedingt so schnell wie möglich behandelt werden, da es ansonsten für den Patienten lebensbedrohlich werden kann.
Um eine Diagnose zu erstellen, wird der Arzt eine gründliche Befragung durchführen. Welche Beschwerden der Patient hat, wann diese auftreten, ob bereits Allergien bekannt sind und was die Symptome auslöst sind dabei wichtige Anhaltspunkte. Der Arzt wird die Lunge abhören und deren Funktion prüfen und die Dynamik der Atmung sowie den Gasgehalt im Blut messen. Um andere Krankheiten auszuschließen, wird die Lunge zusätzlich geröntgt. Zur Diagnose eines allergischen Asthmas wird durch Blutproben und Hauttests versucht, die auslösenden Stoffe (Allergene) zu ermitteln. Eine Therapie der Krankheit ist unerlässlich. Sie zielt darauf ab, Symptomfreiheit zu erlangen und das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Die richtige Therapieform wird durch den Arzt festgelegt. Um Linderung zu erlangen, könnten die Betroffenen versuchen, Reizauslöser zu finden und zu vermeiden. Auch ein Klimawechsel könnte gut tun und viel trinken kann helfen, den zähen Schleim flüssiger zu machen. Sollte es aus ärztlicher Sicht keine Bedenken geben, so empfiehlt es sich, sich gegen Erkrankungen der oberen Atemwege impfen zu lassen. Auch eine Gewöhnungskur gegen die auslösenden Stoffe sowie alternative Heilmethoden können ein Schritt in die richtige Richtung sein. Das ärztliche Einverständnis wird natürlich immer voraus gesetzt. Wird Asthma bronchiale nicht behandelt, so besteht das Risiko, das Herz und Lunge schwere Schäden davon tragen. Durch eine gezielte Therapie und Maßnahmen zur Vorbeugung, ist es allerdings möglich, Bronchialasthma unter Kontrolle zu bringen.
Ausgewählte, rezeptfreie Asthma-Produkte:
Paediacrom Inhalationsloesung Wirkstoff: Natriumcromoglicat Anwendungsgebiete: Zur Vorbeugung asthmatischer Beschwerden bei leichten persistierenden(anhaltendem) allergischen und nicht-allergischem Asthma ( stufe 2 des Asthmastufenschemas) ...» mehr Infos & bestellen

